Die Welt schläft in ihren Wäldern ein
und die Bäume senken sanft ihre Äste
voller Demut dem Gesang der Stille
entgegen.
Der Tau steht auf mit ihrem Gesang,
legt sanft seine Tropfen in den Schoß
der Dämmerung.
Die Tiefe denkt sich in ihre Blätter,
wie Laub, der den Lauf der Zeit regiert.
Wo haben wir uns hingesungen?
Die Blätter haben sich längst zu
mir gelegt, in den Schlaf meiner Seele.
Ich wasche mir Seide aus den Haaren,
webe mir Knöpfe,
lasse den Regen zu mir fahren,
in Kisten, mit Rädern aus Blütenstaub.
Das sind doch alles wir! Wir sind Laub.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen