Franziska steht am Fenster und blickt in die Welt hinaus
Franziska: Ach, wenn ich doch nur wüsste,
warum sich der Schleier der Illusion in der Welt ausbreitet,
der Schleier der längst vergessenen Wahrheit , der Dinge,
in der Welt.
Je näher man ihr kommt desto mehr an Schleier verliert sie,
die Wahrheit. Da ist doch dass, was sich Gott nennt,
auch nur eine Frage der Natur.
Oder irren wir uns in den Tag hinein, in dem wir das Glauben,
was uns unser Auge zu sehen erlaubt?!
So muss dann wohl die Liebe auch mal zur Ruhe kommen,
damit sie die Kritik im Drama der Einsamkeit ertränkt.
Die Zeit auf dem Bahnsteig zurück gelassen,
fährt sie ihre Züge nach nirgendwo.
Sie ist sich selbst Willkommen, die Blumen sind
Sich eins mit den Dornen, die sie in die Fläche drängen,
zurück drängen, in die Federn der Hoffnung.
Ich schreibe mich davon, schreibe mich frei von jenen,
die meinen, gefunden zu haben, wonach sie ihr Leben lang
suchten.
Währenddessen spricht Frederik zur selben Zeit in seinem Zimmer ebenfalls durchs Fenster blickend in die Welt hinaus
Frederik: Ach liebliche Sehnsucht, wenn du nur wüsstest,
wie unrecht du mir tust, wie sehr du mich quälst,
den ganzen Tag, die ganze Nacht entlang.
Wenn du mich doch hören könntest, da draußen,
die, an die ich meine Worte richte, an meine Liebe,
an meine Hoffnung, an mein Leben, wo bist du nur?
Ich bin hier und schwelge in Gefühlen.
Bist du mir ganz geblieben, oder hat dich mir mein
Schmerz genommen? Hat dich die Stunde vertrieben?
Du sollst dich nicht verlieben, weil du doch mir gehörst.
Weil du doch mir bist, mein bist, mich wendest,
meinen Trost, mich rufst, wenn du mich wärmst.
Ich träume mich heute wohl in den Tag hinaus,
ich träume mich die Nacht entlang.
Manchmal improvisiere ich mir auch das Leben
Zurecht. Das Leben spielt manchmal nur nebenher.
Das Leben spielt Literatur für mich.
Mein Fernweh, nach dem Paradies.
Oh Leben, mach aus mir keinen Musiker
Ohne Instrument, keinen Liebenden ohne
Herz. Die Farbe der Fuge annehmen, um
Den Weg mit ihr zu gehen.
Ich lasse den Raum seine Falten schlagen,
damit ich mein Herz nicht verlier.
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