Dienstag, 19. Oktober 2010

Schreiben

Ich will nicht mehr aufhören zu schreiben, o Leben, bitte stopp mich nicht.
An mein Schicksal gebunden, ist mir kein Licht in Sicht.
Die Hände der Lyrik wachsen mir entgegen, in Prosa Augen gesetzt.
Mögen einige meine Worte verehren, einige sind gewiss entsetzt.
Ja muss ich denn aufhören zu sagen, was meiner Seele entspricht?
Muss ich denn aufhören zu schreiben, was immer mein Geist in
Worte erwischt?

Nein, ich will schreiben, Worte in Farben, Sätze als Melodie.
Ich will mich nicht verneinen, o Lebens Symphonie.




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