Dienstag, 19. Oktober 2010

Geht hinaus in den langen Tag

Köpfe, die einander nicht tragen,
Geister, die andere Überragen,
können die Amplitude der Gedanken,
nicht ertragen.
Wer will sich schon vorm Regen verstecken,
wird doch der Regen, Gedanken in uns
erwecken.
Wer will sich vor der Nacht ducken,
habt ihr Angst? Warum das Zucken,
vor der Nacht?

So lass dich doch frei,
so lass dich doch mir.
Oder fürchtest du den Sternenhimmel?
Kommst daher geritten,
versprichst  den weißen  Schimmel.
Doch reitest auch davon,
bleibt nur noch ein Blick in den Himmel.

Ihr verspracht euch Fruchtbarkeit,
doch lebtet im Zölibat.
Ihr verspracht euch zu wachsen,
doch erträgt  keinen Rat.
Wie sollen wir die erreichen, die im
geheimen  die Sterne  bleichen



Hört  auf, euch selbst  zu erweichen und
schließt euer Grab.
Geht doch hinaus in den langen Tag.



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