Eines Morgens erwachte er,
Neben ihm lag jemand erdrosselt im Bett,
daneben lagen Kleider und ein kleines Brett.
Mit der Aufschrift, hier liege ich begraben,
sei wachsam, denn am Fenster krähen die Raben.
Er versuchte ihren Puls zu fühlen, doch sie war tot.
Er versuchte sich durch ihre Kleider zu wühlen,
doch alles was er sah, war rot.
Sie war voller Blut. Es gab doch eine Erklärung,
er machte sich Mut.
Nichts von all dem war so, wie es zu sein schien,
nur Fantasien? Seine Gedanken, sie schrien.
Sie wurden laut, war er das wirklich?
Er bewegte sich durch den blutigen Raum.
Er blickte auf die Uhr, es war früh am Morgen,
kennt diese Frau jemand, machte sich wer Sorgen?
Das Telefon klingelte, eine Fremde Stimme sprach ihm zu,
gib mir Acht auf die Raben, sie stehen am Fenster,
sie sind wie du.
Den Hörer legte er auf, kletterte den Schreibtisch hinauf,
verscheuchte die Raben und viel zum Fenster hinaus.
Unten am Boden gelegen, stachen sie auf ihn ein,
mit ihren Schnäbeln, legten sie die Wahrheit in ihn hinein.
In seine Hände, einen glühenden Strick.
Sein Verstand lag in Ketten, sein Leben, nicht zu retten,
wer glaubte ihm nur, war er es wirklich gewesen?
Suchte weiter nach einer Spur.
Es begann zu regnen, einsam ging er durch den Park,
Freiheit war solch ein Segen, Freiheit machte ihn Stark.
Nur wie lange noch, wie lange war er noch frei?
Wenn erst einmal die Suche nach ihm begann,
War seine Freiheit jetzt verloren, wann?
Er kehrte zurück in sein Haus,
verscharrte die Leiche, wohin nur, nur nicht raus.
Doch er konnte sie nicht hier lassen, den Notruf wählen,
nein dabei wollte er es nicht belassen, er musste also
doch in den Wald mit ihr gehen.
Er beschloss, in den Wald zu fahren,
konnte es nicht mehr ertragen, fuhr mit ihr in den
Wald hinein, um sie zu verbrennen,
hoffentlich sah ihn niemand, wird ihn keiner
erkennen, ihn beim Namen nennen.
Er übergoss die Leiche mit Benzin, und zündete sie
an, doch auf einmal fingen die Raben zu sprechen an.
Wir, sind genau wie du.
Er stolperte über einen Stein, und viel
in das lodernde Feuer hinein.
Die Raben riefen weiter, wir sind genau wie du,
du bist es gewesen, nun schauen wir dir zu,
du hast sie getötet, und schautest gern dabei zu.
Jetzt sind wir die Augen, denn wir sind genau wie du.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen