Mittwoch, 20. Oktober 2010

Früher sind wir noch über die Felder gelaufen

Meine Erde bedeckt mich,
mit einem Pflaster der Feigheit.
Den Sinn mit meinem Herzen glätten, 
das Licht der Nacht, in das Wasser der
Träume getaucht.
weit, weit weg!

Der Gefangene erfreut sich seiner 
Lebendigkeit, so frei, so warm.
Die Drehscheibe der Gedanken, 
schraubt sich nach vorne, 
zurück gegangen.

Langer Tag, kurze Freunde.
Stühle rücken sich von alleine,
durch das dichte Gewühl des Waldes 
der Finsternis.

Dächer blättern sich den Hang hinab,
in den Schlag eines Fluges.
Öl, das sich die Haut entlang flüstert,
die Zeichnung der Zeit, füllt 
sich in den Farben der Vergänglichkeit.

Neue Zeitrechnung beginnt, neues Lachen,
neue Vernunft.
Wo, wenn nicht hier?!

Ein paar Zeilen noch,
vielleicht auch noch mehr, ein paar Zeilen,
in den Gedanken verwandt.

Große Hürden durchlaufen unsere Gefühle,
es schneit Feindschaft, es blüht Wehmut
in meinen Augen.
Meine Haut altert, schneller, als die Rosen ihre
Dornen verlieren.

Früher sind wir noch über die Felder gelaufen.




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