Mittwoch, 20. Oktober 2010

Stunde die mir zum Weinen bleibt

Meine Seele ist entzwei!
Und verloren habe ich,
was ich nie besaß.
Dein Bild aus dem Spiegel gewischt,
vorbei, vorbei!

Die Schwermut trägt mich,
tausend Himmel empor,
mein Herz, mein Herz,
das dich verlor.

Dunkel ist meine Nacht 
vor der Dämmerung,
Rosenrot, meine Liebe zu dir.

Wie können wir einander noch begegnen?
Wo doch dein Herz mich nie empfand?!
Wie kann ich noch einmal lieben,
wie kann ich noch einmal sein?!

Können wir einander noch erkennen?
Oder ist der Duft des Abschiedes
bereits in uns gedrungen?
Wie soll ich dir noch begegnen,
hab dich doch nie erreicht.
Wie soll ich dich vergessen? 
Wo du doch nichts von mir weißt!
Oh du ahnst ja nicht die Stunde,
die mir zum Weinen bleibt.

Ich bin, was du nie sein wirst!
Du bist, was ich nie greifen kann!
Bin ich zu spät gewesen?
Oder warst du zu früh für uns?
Wann sind wir gegangen?
Einander, voneinander?

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